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Johannespassion


Johannespassion
Hamburger Passionsmusik 1643 von Thomas Selle
Neustadt a.d.Weinstr., Stiftskirche
Marktplatz 3, 67433 Neustadt a.d.Weinstr. (Deutschland) - Karte
Das Karfreitagskonzert 2025 steht im Zeichen frühbarocker Musik. In zwei Teilen mit Pause präsentiert die Neustadter Stiftskantorei Werke um die Mitte des 17. Jahrhunderts.
Im Zentrum des Konzerts steht die Johannespassion von Thomas Selle aus dem Jahr 1643. Sie gilt als die erste oratorische Passion überhaupt und ist damit Vorbild für alle folgenden Werke dieses Genres u.a. von Johann Sebastian Bach. Insbesondere die Charakterisierung der einzelnen Personen mit fest zugeordneten Instrumenten verleiht dem Werk eine große Farbigkeit der Erzählung, ebenso wie die eingefügten groß besetzten Konzerte, die sogenannten Intermedien. Thomas Selle war im 17. Jahrhundert Kantor und Musikdirektor der Hauptkirchen der Stadt Hamburg und begründete damit eine fast 200 Jahre andauernde Tradition von hochstehender Kirchenmusik. Zu Lebzeiten war er ähnlich berühmt wie Heinrich Schütz in Dresden oder Johann Hermann Schein in Leipzig.
Motetten und Konzerte von Selle, Hieronymus Praetorius, Heinrich Schütz und Matthias Weckmann ergänzen das Programm. Die Werke sind sehr unterschiedlich besetzt. Vier-, fünf und sechsstimmige und doppelchörige Aufstellungen mit Solisten und Orchester werden ungekannte, virtuose und himmelswürdige Klänge entstehen lassen. Die Musik fungiert im „Hause Gottes“ als Bindeglied zum Himmel und zu den Engeln, die auch beim irdischen Musizieren zugegen sind. Es steht der Himmel offen. Johann Rist (lutherischer Theologe, 1607 bis 1667) schreibt: „Ja / was wird es künfftig eine unsaussprechliche / ja unausdenckliche Frewde und Herrligkeit seyn / wenn wir im andern und ewigen Leben / bey der Gesellschaft so vieler tausend himlischer Singer der lieben heiligen Engel und Außerwehlten Gottes unsere gantz vollkommene Stimmen erheben / und die allerheiligste Dreyfaltigkeit ohne Auffhören werden loben und preisen.“
Neben der Stiftskantorei ist das virtuose Spezialistenensemble „Les Cornets Noirs“ aus Basel unter der Leitung von Frithjof Smith zu hören, dazu ausgezeichnete junge Solisten aus der „Alten-Musik-Szene“.
Einlass: 17:30 Uhr
Im Zentrum des Konzerts steht die Johannespassion von Thomas Selle aus dem Jahr 1643. Sie gilt als die erste oratorische Passion überhaupt und ist damit Vorbild für alle folgenden Werke dieses Genres u.a. von Johann Sebastian Bach. Insbesondere die Charakterisierung der einzelnen Personen mit fest zugeordneten Instrumenten verleiht dem Werk eine große Farbigkeit der Erzählung, ebenso wie die eingefügten groß besetzten Konzerte, die sogenannten Intermedien. Thomas Selle war im 17. Jahrhundert Kantor und Musikdirektor der Hauptkirchen der Stadt Hamburg und begründete damit eine fast 200 Jahre andauernde Tradition von hochstehender Kirchenmusik. Zu Lebzeiten war er ähnlich berühmt wie Heinrich Schütz in Dresden oder Johann Hermann Schein in Leipzig.
Motetten und Konzerte von Selle, Hieronymus Praetorius, Heinrich Schütz und Matthias Weckmann ergänzen das Programm. Die Werke sind sehr unterschiedlich besetzt. Vier-, fünf und sechsstimmige und doppelchörige Aufstellungen mit Solisten und Orchester werden ungekannte, virtuose und himmelswürdige Klänge entstehen lassen. Die Musik fungiert im „Hause Gottes“ als Bindeglied zum Himmel und zu den Engeln, die auch beim irdischen Musizieren zugegen sind. Es steht der Himmel offen. Johann Rist (lutherischer Theologe, 1607 bis 1667) schreibt: „Ja / was wird es künfftig eine unsaussprechliche / ja unausdenckliche Frewde und Herrligkeit seyn / wenn wir im andern und ewigen Leben / bey der Gesellschaft so vieler tausend himlischer Singer der lieben heiligen Engel und Außerwehlten Gottes unsere gantz vollkommene Stimmen erheben / und die allerheiligste Dreyfaltigkeit ohne Auffhören werden loben und preisen.“
Neben der Stiftskantorei ist das virtuose Spezialistenensemble „Les Cornets Noirs“ aus Basel unter der Leitung von Frithjof Smith zu hören, dazu ausgezeichnete junge Solisten aus der „Alten-Musik-Szene“.
Einlass: 17:30 Uhr
2 Plätze sind reserviert. Die Stiftskirche ist vom Kartoffelmarkt aus eben befahrbar. Für Begleitpersonen ist jeweils ebenfalls ein Platz reserviert.
Veranstalter: Neustadter Stiftskantorei e.V.
Bild links: © Stiftskantorei / Bild rechts: © Stiftskantorei
Preise | ||
1 Sitzplatz | 2 Sitzplatz | |
Normalpreis | € 32.00 | € 22.00 |
Schüler und Studenten | € 22.00 | € 12.00 |
Fr., 18.04.2025 - 18.00 Uhr | Tickets bestellen | |
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